Töpfe und Pfannen kommen jeden Tag direkt mit unseren Lebensmitteln in Berührung. Ihre Materialien und Oberflächen können beeinflussen, wie sich Zutaten zubereiten lassen, wie lange das Kochgeschirr hält und wie sicher wir uns bei seiner Verwendung fühlen. Da sich Verbraucher immer bewusster mit den Produkten in ihrem Haushalt beschäftigen, fragen sich viele nicht mehr nur, was sie kochen, sondern auch, worin sie ihre Speisen zubereiten.
Ein Thema, das dabei zunehmend in den Fokus rückt, sind PFAS. Die Stoffgruppe ist Teil einer breiteren Gesundheits- und Umweltdebatte. Sie veranlasst viele Menschen dazu, die Angaben auf Töpfen und Pfannen genauer zu prüfen und sich mit Alternativen zu synthetischen Antihaftbeschichtungen auseinanderzusetzen.
PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen. Dabei handelt es sich um eine große Gruppe künstlich hergestellter Chemikalien, die in zahlreichen Alltagsprodukten eingesetzt werden. Der Grund dafür liegt in ihren besonderen Eigenschaften: PFAS können Wasser, Öl, Fett und Schmutz abweisen und sind zudem sehr hitzebeständig.
Wer sich fragt, was PFAS ist und wo PFAS enthalten sein kann, findet die Stoffe beispielsweise in wasserabweisender Kleidung, fettresistenten Lebensmittelverpackungen, bestimmten Kosmetikprodukten und einigen beschichteten Töpfen und Pfannen.
Diese Eigenschaften haben dazu geführt, dass PFAS-Chemikalien über viele Jahre in unterschiedlichen Produkten eingesetzt wurden. Gleichzeitig werden viele dieser Stoffe in der Umwelt nur sehr langsam abgebaut. Deshalb werden sie häufig auch als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet.
PFAS, PTFE und PFOA: Was ist der Unterschied?
In Beschreibungen von Kochgeschirr tauchen häufig Begriffe wie PFAS, PTFE und PFOA auf. Diese Stoffe stehen miteinander in Verbindung, bedeuten jedoch nicht dasselbe.
PFAS ist der Oberbegriff für eine große Gruppe fluorierter Substanzen.
PTFE ist ein Fluorpolymer, das häufig verwendet wird, um herkömmliche Antihaftoberflächen herzustellen. PTFE gehört zur umfassenden Stoffgruppe der PFAS.
PFOA ist eine bestimmte PFAS-Verbindung. Sie wurde früher bei der Herstellung einiger PTFE-Produkte verwendet und ist inzwischen in vielen Märkten eingeschränkt oder schrittweise aus der Produktion genommen worden.
Eine als „PFOA-frei“ bezeichnete Pfanne ist daher nicht automatisch frei von sämtlichen PFAS. Verbraucher, die die gesamte Stoffgruppe vermeiden möchten, sollten darauf achten, ob ein Produkt ausdrücklich als PFAS-frei beschrieben wird.
Wer gezielt nach PFAS-freien Pfannen oder einer Pfanne ohne PFAS sucht, sollte zudem auf die vollständige Materialzusammensetzung und die Art der verwendeten Oberfläche achten.
Muss beschichtetes Kochgeschirr sofort ersetzt werden?
Wer bereits beschichtete Töpfe und Pfannen besitzt, muss diese nicht unmittelbar austauschen. Wichtig ist jedoch, die Pflege- und Anwendungshinweise des Herstellers zu beachten.
Leere Pfannen sollten nicht unnötig stark überhitzt werden. Außerdem empfiehlt es sich, beschichtetes Kochgeschirr zu ersetzen, wenn die Oberfläche stark zerkratzt, beschädigt, abgeblättert oder sichtbar abgenutzt ist.
Auch die Wahl der Kochutensilien und Reinigungsmittel spielt eine Rolle. Metallische Gegenstände oder aggressive Reinigungsmethoden können empfindliche Oberflächen zusätzlich beanspruchen.
Worauf sollte man bei Töpfen und Pfannen achten?
Bei der Wahl von Kochsystemen geht es um mehr als die Vermeidung bestimmter Chemikalien. Wichtige Faktoren sind unter anderem:
- Material
- Temperaturkontrolle
- Wärmeverteilung
- Haltbarkeit
- Hygiene und Pflege
- Kochleistung und Bedienkomfort
Ein hochwertiges Kochsystem sollte eine zuverlässige Temperaturführung ermöglichen, langfristig widerstandsfähig sein, sich hygienisch reinigen lassen und gleichmäßige Kochergebnisse unterstützen. Es sollte dazu beitragen, das tägliche Kochen einfacher und angenehmer zu gestalten. Wer bewusst auf synthetische Antihaftbeschichtungen verzichten möchte, kann auf Kochgeschirr aus hochwertigem, unbeschichtetem Edelstahl setzen.
Weitere Alternativen sind Gusseisen, Karbonstahl und keramisches Kochgeschirr. Jedes Material bietet je nach Kochstil und persönlichen Vorlieben unterschiedliche Vorteile. Entscheidend ist die Qualität des Materials, die Langlebigkeit, die Kochleistung und das Vertrauen in alle Oberflächen, die direkt mit Lebensmitteln in Kontakt kommen.
Braten und Garen mit Edelstahl
Die Temperatur macht den Unterschied
Edelstahl unterscheidet sich grundsätzlich von klassischem beschichtetem Kochgeschirr. Viele glauben, man bräuchte zwingend eine künstliche Beschichtung, damit in der Pfanne nichts anhaftet. Mit der richtigen Temperatur gelingt beides: Braten ohne Anhaften und schonendes Garen ohne Zugabe von Wasser.
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Braten – der Leidenfrost-Effekt: Ob die Pfanne heiß genug ist, zeigt ein einfacher Test: Perlen einige Wassertropfen als Kugeln über die Oberfläche, statt sofort zu verdampfen, ist die passende Temperatur erreicht. Grund dafür ist eine dünne Dampfschicht zwischen Wasser und Metall. Wird Fleisch nun in die vorgeheizte Pfanne gegeben, bildet sich beim Anbraten eine Kruste, nach der sich das Bratgut leichter wenden lässt. Bei ausgewählten Lebensmitteln ermöglicht die temperaturkontrollierte Zubereitung das Braten ohne Zugabe von Fett. Insbesondere Fleisch enthält je nach Produkt bereits eigene Fett- und Flüssigkeitsanteile.
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Garen – das geschlossene System: Beim Garen ohne Zugabe von Wasser besteht weniger Gelegenheit für wasserlösliche Nährstoffe und Verbindungen, in Kochwasser überzugehen. Im dicht schließenden AMC Topf garen Gemüse oder Fisch schonend in ihrer eigenen Feuchtigkeit. Die temperatur- und zeitkontrollierte Zubereitung unterstützt Geschmack, Textur und Aussehen der Speisen.
Ein anderer Ansatz für das tägliche Kochen
Im Gegensatz zu beschichtetem Kochgeschirr besitzt Edelstahl keine zusätzliche Oberflächenschicht, die sich durch den täglichen Gebrauch allmählich abnutzen, ablösen oder abblättern kann. Stattdessen bietet das Material eine widerstandsfähige Kochfläche, die für eine langjährige Nutzung entwickelt wurde.Genau auf diesem Gedanken basiert das AMC Kochsystem. Seit über 60 Jahren entwickelt AMC Töpfe und Pfannen aus hochwertigem 18/10-Edelstahl, ohne dabei auf synthetische Antihaftbeschichtungen zu setzen.Es unterstützt Braten und Garen mit gezielter Temperatur- und Zeitführung: So lässt sich mit wenig oder ohne zusätzliches Fett braten und im geschlossenen Topf ohne Zugabe von Wasser garen. Die Temperaturanzeige im Deckel zeigt, wann der richtige Zeitpunkt für die jeweilige Zubereitung erreicht ist. Das reduziert Unsicherheiten und macht das tägliche Kochen planbarer.

Ob ein schnelles Abendessen unter der Woche, ein Gericht für die ganze Familie oder ein neues Rezept: AMC sorgt für entspanntes und genussvolles Kochen.
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